Interview mit Dr. Reinhard Baumhögger – Gründer und Eigentümer der ARCADIA-Hotelgruppe

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Im neusten Interview unterhielten wir uns mit Dr. Reinhard Baumhögger, dem Gründer & Eigentümer der ARCADIA-Hotelgruppe, der sich jetzt in seiner Rolle als Erfolgsunternehmer immer mehr um sein soziales Engagement kümmert.

interview-heute.de: Herr Dr. Baumhögger, Sie sind erfolgreicher Unternehmer in der Hotel-Branche, widmen sich aber heute vorwiegend Charity-Projekten. Was hat Sie dazu bewegt?

Dr. hc. Reinhard Baumhögger: Vielen Dank zuallererst für die Möglichkeit die Projekte hier im Internet vorzustellen, die die ARCADIA-Gruppe und ich unterstützen.
Als moderner Unternehmer weiß man, dass man der Gesellschaft etwas zurückgeben muss. Leider gibt es heutzutage immer mehr Menschen, die weniger Glück haben oder die unter schweren Schicksalsschlägen zu leiden haben.
Als Volkswirt weiß ich natürlich auch, wie wichtig soziales Engagement für die positive Entwicklung von verschiedenen Regionen ist. Hier gibt es zahlreiche, eklatante Missstände in manchen Gebieten, die auf die Unterstützung der westlichen Welt angewiesen sind.
Ich denke, dass es in unserer aller Verantwortung liegt, etwas zurückzugeben.

interview-heute.de: Herr Dr. Baumhögger, Sie erwähnten bereits die ARCADIA-Hotelgruppe, deren Gründer und Eigentümer Sie sind. Beschreiben Sie unseren Lesern doch bitte kurz, was Sie und die ARCADIA-Gruppe ausmacht?

Dr. hc. Reinhard Baumhögger: Die ARCADIA-Gruppe habe ich 2011 gegründet. Heute befinden sich über 20 unserer Wohlfühl-Hotels unter dem Dach der ARCADIA. Wir sind deutschlandweit vertreten.
Als Immobilienmanager bin ich bereits seit über 30 Jahren tätig – in der Branche kenne ich mich aus. Nach mehr als 50 Hotels, die ich in meiner Laufbahn restrukturiert habe und diversen Leitungspositionen in der Branche, wollte ich etwas Eigenes schaffen.
Die Entwicklungen der ARCADIA-Gruppe gefallen mir bisher sehr gut: derzeit arbeiten über 1000 Mitarbeiter bei uns und wir wachsen beständig.

interview-heute.de: In der Presse haben Sie zuletzt für Aufsehen gesorgt mit der Unterstützung der Opfer der Jahrhunderflut in Ostdeutschland, Herr Dr. Baumhögger.

Dr. hc. Reinhard Baumhögger: Das war natürlich ein Schicksalsschlag, mit dem niemand gerechnet hat und der zahlreiche Existenzen ruiniert hat. Umso wichtiger fand ich es, hier zu helfen.
Zusammen mit den TV-Stars aus der ARD-Serie „Verbotene Liebe“ haben wir mit der ARCADIA ein Event aus dem Boden gestampft. In unserem Grafenauer Hotel haben wir zur Spende geladen und der Anklang war ein voller Erfolg. Über 4.000 Menschen sind gekommen, um die Aktion zu unterstützen und auch die Serienstars haben wirklich alles gegeben.

interview-heute.de: Herr Dr. Baumhögger, Sie fördern unter anderem auch Kinderheime in Kirgistan. Bitte sagen Sie doch auch zu Ihren weiteren Projekten noch ein paar Worte.

Dr. hc. Reinhard Baumhögger: Die Hilfe für Kinder in Notsituationen halte ich ebenfalls für sehr, sehr wichtig. Es mag abgedroschen klingen, aber Kinder sind nun einmal unsere Zukunft.
Über einen persönlichen Kontakt entstand die Idee, Kinderheime in Kirgistan und Monrovia zu betreiben. Vor Ort habe ich erlebt, dass die Kinder dort Unterstützung wirklich bitter nötig haben. Uns war es daher besonders wichtig direkt im Projekt zu helfen und Streuverluste bei der Förderung zu vermeiden. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vollbringen in den Kinderheimen täglich kleine Wunder. So ein wichtiges Projekt zu fördern, haben wir nie bereut.
Eine andere Aktion aus dem letzten Jahr, die auf große Resonanz gestoßen ist, war der 5. „Tirol Cross Mountain“. Schauspieler Till Demtrøder, mit dem ich gut befreundet bin, hatte nach Kühtai in Österreich zum Schlittenhunderennen geladen. Einige Größen aus der Wirtschaft und Film- und Fernsehbranche haben sich hier zusammengetroffen und auch die ARCADIA-Gruppe und ich wollten unseren Teil dazu beitragen. Bei dem Wintersport-Event kommen die Erlöse unmittelbar der Welthungerhilfe zu – einer Organisation, die Großes geleistet hat.
Frau Fazeela Meyer-Beer hat ebenfalls eine Stiftung ins Leben gerufen, die mit ihrer aufopferungsvollen Arbeit größten Respekt verdient. Sie hat ein Heim im südafrikanischen Kapstadt eröffnet, welches sich um das Wohl misshandelter Frauen und Kinder kümmert.

interview-heute.de: Und wie lauten die Pläne für die Zukunft?

Dr. hc. Reinhard Baumhögger: Auch in der Zukunft werden wir sicherlich weitere Charity-Projekte fördern und unsere Verantwortung auch weiterhin wahrnehmen. Natürlich freuen wir uns auch jederzeit über den Austausch mit anderen sozialen Projekten und Organisationen.