Interview mit Frank Lindner – Chef von Drymat Systeme

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Frank Lindner - Chef von Drymat SystemeSeit mehr als 15 Jahren entwickelt das mittelständische Unternehmen DRYMAT ® Systeme aus dem sächsischen Niederwiesa Anlagen zur Mauertrockenlegung. Ein neuartiges elektrophysikalisches Verfahren verspricht dabei eine effektivere und kostengünstigere Trocknung betroffener Gebäude als herkömmliche Methoden, meint Geschäftsführer Frank Lindner. Im Interview erzählt er seine Erfolgsgeschichte.

Interview-heute: Herr Lindner, wie kam es zur Entwicklung des Drymat Systems?

Frank Lindner: Ich hatte mich vor der Entwicklung von Drymat mit den unterschiedlichsten Verfahren beschäftigt und es wurde schnell klar, dass aktive Lösungen langfristig den größten Erfolg versprachen – bei einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings hat mich keines der vorhandenen Systeme völlig überzeugt, darum habe ich zusammen mit verschiedenen Spezialisten und Wissenschaftlern mein eigenes entwickelt.

Interview-heute: Was ist das Besondere daran?

Interview-heute: Drymat unterscheidet sich von den meisten konventionellen Verfahren dadurch, dass die elektrophysikalische Entfeuchtung des Mauerwerks kein einmaliger Vorgang ist. Das Drymat-System wird zum integralen Bestandteil des Bauwerks, die Entfeuchtung findet kontinuierlich statt. Darum wird, anders als etwa bei bautechnischen Verfahren, das Mauerwerk nicht nur getrocknet, sondern bei geringem Energieaufwand über viele Jahre hinweg auch trocken gehalten und entsalzt – ohne tiefgreifend in die Mauern oder die Statik einzugreifen.

 Interview-heute: Das aktuelle Drymat® System 2030 EO+ wurde gegenüber dem Ursprungsmodell optimiert. Was ist anders?

Interview-heute: Wir verwenden mittlerweile zum Beispiel Anoden aus Titan, die außerdem mit Edelmetallen beschichtet sind. Dadurch können wir dem Anwender eine sehr hohe Lebensdauer der gesamten Anlage garantieren.

 Interview-heute: Ist das Verfahren eigentlich in irgendeiner Form zertifiziert?

Interview-heute: Drymat ist nach der in Österreich erarbeiteten Ö-Norm 3355-2 zertifiziert, welche die Mauerwerkstrockenlegung regelt. Die Norm ist nach EU-Recht auch in Deutschland verbindlich. Das bedeutet für den Kunden, dass in seinem Haus ein streng geprüftes Verfahren zum Einsatz kommt. Der gesamte Prozess der Entfeuchtung und Entsalzung kann zudem auf Wunsch vom TÜV oder einem staatlich akkreditierten Baustoffprüflabor überwacht werden.

Interview-heute: Ist Drymat nur in Deutschland erhältlich?

Interview-heute: Nein, wir haben auch Regionalvertreter in der Schweiz und in Österreich. Die sind gründlich ausgebildet und bieten von der Evaluation des Bedarfs bis zur Installation und Erfolgskontrolle alle unsere Leistungen an. Drymat kommt darüber hinaus schon in vielen weiteren europäischen Ländern zum Einsatz, etwa in der Eremitage in St. Petersburg, im Königsschloss in Warschau, in der Bastion Sakwowy in Wroclaw sowie bei zahlreichen weiteren öffentlichen und privaten Auftraggebern.

Vielen Dank für das nette Interview…