Interview mit Martin Fleck, Marcel Matzke und Carlos Nilgen – Geschäftsführung von Firsty

Teile das Interview mit Deinen Freunden

Im neusten Interview unterhielten wir uns mit der Geschäftsführung von Firsty Martin Flick, Marcel Matzke und Carlos Nilgen.

Interview-heute.de: Wie und wann ist die Idee entstanden?

Firsty: Die ursprüngliche Gründungsidee ist Martin Fleck im März 2012 gekommen. Zu dieser Zeit hatte er gerade etwas Freiraum um „einfach mal zu leben“. Freiheit von Termindruck und dem Alltagstun und ein ganz kleiner Impuls durch eine andere Person waren es, die ihn Mitten in der Nacht zu der Frage führten „Was willst du zum ersten Mal machen?“ Als erstes hat er damit begonnen diese Frage an Bekannten und Freunden zu senden. Sofort sammelte sich eine Vielzahl  interessanter Antworten an und das brachte die Erkenntnis mit sich, dass es deckungsgleiche Interessen bei Menschen gab, die bis dato Nichts voneinander wussten. Diese Menschen zusammenzuführen, wurde zum ersten Motiv hinter Firsty. Wenige Wochen später – Firsty war mittlerweile um eine Person, Marcel Matzke – reicher geworden, kam die Erkenntnis hinzu, dass es nicht nur wichtig ist Personen zusammenzuführen, sondern das vor allem das (gemeinsame) Erlebnis für das Glückslevel im Leben von allergrößter Bedeutung ist. Zum Tun neuer Dinge anzuregen, darum ging es jetzt! Darauf haben wir Firsty dann auch ausgerichtet und darin liegt auch heute noch unserer Motivation. Es geht bei Firsty darum das Leben von möglichst vielen Menschen durch Abenteuer und Herausforderungen ein klein Wenig zu bereichern.

Interview-heute.de: Wer sind die (Mit-)Gründer?

Firsty: Das Firsty-Team besteht aus drei Personen. Martin Fleck, dem Urheber der Idee von Firsty, Marcel Matzke, der seit April 2012 dabei ist und Carlos Nilgen, seit Februar 2013 mit von der Partie. Die Aufgaben und Kompetenzen sind wie folgt verteilt. Martin Fleck kreierte die Vision und Grundidee hinter Firsty, setzt die Programmierung um und haucht(e) auf diesem Wege Firsty (www.firsty.net) Leben ein. Sein erster Geschäftspartner bei Firsty, Marcel Matzke, ist für alles zuständig, was sich unter dem Stichwort Kommunikation zusammenfassen lässt – also Interviews, Eventmoderation und Präsentation, sowie die Inhalte auf der Plattform. Carlos Nilgen ist Diplom-Kaufmann und seine Aufgaben bei Firsty liegen in den Bereichen kaufmännische Leitung, Organisation, Finanzen und Unternehmensentwicklung.

Interview-heute.de: Was ist Sinn und Zweck von „Firsty“?

Firsty: Ein Firsty ist eine mögliche Antwort auf die Frage „Was willst du heute zum ersten Mal in deinem Leben machen?“, ein Vorschlag um aus dem Alltag auszubrechen. Das kann etwas ganz Einfaches sein, wie einen Umweg durch den Park zur Arbeit zu nehmen, um kurz durchzuatmen und eine neue Perspektive zu gewinnen, einem Obdachlosen einen Apfel schenken oder sein Lieblingswort finden. Es kann aber auch ein richtiges Abenteuer sein, wie Einen Horrorfilm bei Nacht im Wald ansehen, auf einem Müllwagen mitfahren oder ein „Marathon“ vom Westkreuz bis zum Ostkreuz. Um solche Firsties zu finden, muss man sich einfach auf Firsty.net einloggen und von den hunderten Vorschlägen inspirieren lassen. Wenn man diese umsetzt ist auf jeden Fall Eines garantiert: Eine Bereicherung des Lebens!

Interview-heute.de: Warum sind Sie von Ihrer Idee überzeugt und wie überzeugen Sie andere von Ihrer Idee?

Firsty: Firsty ermöglicht es alltägliche Situationen anders zu sehen, neuen Chancen aufgeschlossener gegenüberzutreten und zu erkennen, dass die Welt voller Möglichkeiten steckt. Wir glauben daran, dass Jeder sein Leben ganz einfach verbessern kann, wenn er sich diese Frage beantwortet und seine Antwort in die Tat umsetzt. Wir selber leben dieses Firsty-Prinzip, was einen entscheidenden Teil dieser Überzeugungsarbeit ausmacht. Eine weitere Möglichkeit für Firsty und die Lebensverbesserungsidee dahinter zu begeistern, sind die Firsty Happenings. Das sind Events, welche ein Firsty (=Abenteuer oder Herausforderung) zum Thema haben und einmal im Monat stattfinden. Wir laden die Nutzer von Firsty und potentiellen neue Nutzer ein, gemeinsam etwas Neues oder etwas Altes ganz neu zu erleben. So waren wir auf der Hüpfburg, haben im Schnee eine Grillparty veranstaltet, beim Kochduell geschlemmt, Harlem Shake getanzt oder sind mit einer Meute bei der „Lightseeing Tour“ quer durch die Stadt gestürmt.

Interview-heute.de: Welches Geschäftsmodell verbirgt sich hinter „Firsty“?

Firsty: Der Name und die Plattform „Firsty“ stehen im Zentrum – rundherum liegen für uns die Einnahmequellen. Eine erste Einnahmequelle waren und sind die Firsty-Happenings. Bei diesen Events besteht, je nach Charakter des Events, die Möglichkeit Eintrittskarten zu verkaufen, Zubehör zu verleihen oder Merchandise zu vertreiben. Eine weitere Variante der Umsatzgenerierung stellen Produkte dar, die nicht zwangsläufig in direkter Verbindung mit der Online-Plattform stehen, sondern auch als separates Angebot funktionieren und in 2014 entwickelt und erprobt werden.

Interview-heute.de: Was unterscheidet die Idee von anderen Gründungen in diesem Bereich?

Firsty: Unsere geheime Zutat ist das „Erste Mal“. Bei Firsty geht es immer darum Etwas zum ersten Mal zu machen. Das kann das erste Mal überhaupt sein, aber auch das erste Mal als Erwachsener. Manchmal muss man dazu wieder die Kinderperspektive einnehmen, manchmal muss man seinen inneren Schweinehund überwinden und manchmal muss man einfach die Augen offen halten. Wenn man die Augen auf Firsty.net offen hält, wird man garantiert genug Inspiration für neue erste Male finden.

Interview-heute.de: Danke für das ausführliche Interview und viel Erfolg für die Zukunft!